TORSTEN HEIGEL: 1. Session mit sCOPA-cABANA

 

1. Session mit Scopa-Cabana                                             (während des FISH-OUT von Monster-Carp)

Gegen Ende Oktober, genauer gesagt am vorletzten Wochenende fand am Moulin bei Vergaville das Fish-Out vom Forum Monster-Carp statt. Sergej, Kai, Ralf und ich vom Team-Pfalzcarp waren selbstverständlich mit von der Partie und bereits im Vorfeld freuten wir uns auf das gemeinsame Fischen in Frankreich zusammen mit den anderen Usern des Forums welche sich bereits bei den beiden vorherigen User-Treffen am Binsfeld in Speyer sowie am Etang de Remering als richtig coole Truppe auszeichneten.

Im Vordergrund stand ganz klar gemütliches Beisamensein und das ein oder andere Bierchen beim smalltalk über das nun langsam zu Ende gehenden Jahr und sonstigen Erlebnissen am Wasser. Am frühen Morgen ging es zu Hause los und ich traf mich zunächst mit Phillip, einem Vereinskollegen an unserem Vereinssee. Gemeinsam trafen wir dann auf Ralf an der Autobahnrasttätte und starteten einen kleinen Convoy in Richtung France. Am See angekommen warteten bereits alle weiteren Teilnehmer und ein großes "Hallo" mit "Handshake" durchbrach die Ruhe und den wenigen Nebel der auf dem Wasser lag. Die Angelpätze wurden verlost und alle Angler bezogen "Stellung". Einige Plätze konnten bequem mit dem PKW angefahren werden, andere hingegen nur mit einem Boot. Dies stellte kein Hinderniss dar, denn am See selbst liegen 2 Boote inkl. Motor und Ersatzbatterie für die Besucher bereit.


 Etang de Moulin - Platz 8 - unsere Aussicht
Philipp fischte zusammen mit mir und unser Los fiel auf einen Platz am Ende des Sees in der Nähe einer kleinen Bucht. Unser Platz war mit dem PKW zu erreichen und so war unser Lager schnell aufgebaut und die Ruten mit den Ködern bestückt und fanden recht schnell ihren Weg an den ausgewählten Spod. Man sagt dass an diesem See besonders fischige Boilies für gute Fänge geeignet wären. Ganz so einfach und wie alle anderen wollte ich es dann nun doch nicht machen und fischte daher eine Rute mit Rubby-Dubby (ein Fisch-Knoblauch stinker) und eine Rute mit den brandneuen Scopa-Cabana (Banane & Scopex)Boilies der Alpha Range. Aufgrund der Entfernung zu meinem Angelplatz nahm ich mir PVA Schnur zur hilfe und fädelte 4 Boilies auf. Das sollte reichen und neben dem großen Futterangebot im See die Fische beim kleinen "Hunger zwischendurch" verführen.
Kai saß ebenfalls an unserer Uferseite und fischte mit Pure-Fish Boilies in Kombination mit den HBS Bloodworm Pellets. Ralf und Sergej saßen auf der anderen Seeseite und mussten Ihr Tackle erst einmal mit dem Boot übersetzen. Man kann den gesamten See recht gut überblicken und so waren wir alle gespannt darauf wo im dunkeln wohl zuerst ein Blitzlicht des Fotoappartes die Nacht kurzzeitig erhellen würde. Es war gar nicht so weit von meinem Angelplatz weg, Kai machte den Anfang mit einem Spiegler. Und bat zum Fototermin. Er war also der 1 welcher sich beruhigt auf die Liege legen konnte mit dem Gedanken: "Ich habe nicht geblankt".
Kai - erfolgreich mit Pure-Fish


Ready to catch


Mein 1. Fisch mit Scopa-Cabana
Mit Philipp zusammen in meinem Zelt beim Smalltalk zur fortgeschrittener Stunde ertönte plötzlich mein ATTx Receiver und im gleichen Moment erhellte eine LED den Innenraum meines Bivvy. VOLLRUN ! Und es sollte wie auch anders nicht von mir erwartet die Rute mit den Scopa-Cabana Boilies sein. Ein Spiegler konnte dem süßlich schmeckenden Boilie nicht wiederstehen und fand den Weg in meinen Kescher. Leider blieb es bis zum nächsten Morgen Stumm an den Bissanzeigern von uns vieren. Ralf, Sergej, Kai und ich tauschten uns am nächsten Morgen etwas über die vergangene Nacht aus und wir sprachen über die Fänge der anderen Teilnehmer welche auch in der Nacht erfolgreich waren. Der Tag verlief sehr ruhig, bis auf die Tatsache dass uns Schwäne, Gänse und Enten die Spods von den Boilies, Pellets und Partikeln leerräumten.


- Die Schwäne auf Futtersuche
- ATTs Funkbissanzeiger in "Bereitschaft"

Ralf und Sergej waren ja noch leider ohne Fisch und so sprachen wir auch über die Boilies welche in der Nacht erfolgreich waren. Da beide den Scopa-Cabana Boilie ja auch noch nicht "Life" in der Hand hielten und der Boilie beiden auf anhieb zusagte, packte ich den beiden die Hände voll. In der darauf folgenden Nacht sollten die beiden dann auch zum Drillen kommen. Ralf fischte auch Singlehook und warf die Montage soweit wie möglich in Richtung Seemitte und konnte dort einen Spiegler an den Haken locken. Sergej hatte leider das Pech dass sein Fisch gerade biss als der Himmel seine Schleusen öffnete und es richtig stark zu regen bekann. Doch davon ließ er sich nicht abhalten und landete auch einen schönen Spiegelkarpfen.


Sergej trotz Dauerregen

Ralf mit seinem Spiegler aus der Seemitte

Es ist leider wie immer, ein solches Fischen mit Freunden geht leider viel zu schnell zu Ende. Die Zeit von Freitag bis Sonntag verging viel zu rasch. Und so packten wir am Sonntag morgen nach dem Frühstück alle zusammen und traten den Heimweg an. Mit Sicherheit ist dies für mich nicht die letzte Session an diesem See gewesen.

Das Fazit für mich nach diesem Wochenende:

Die Scopa-Cabana Boilies haben Ihre "Feuertaufe" bestanden und sind für mich DER Köder bei kalten Wassertemperaturen.

(AKTION bei www.pfalzcarp.de - Tackle, Baits and more)

TIGHTLINES !

Torsten

TEAM PFALZCARP