TRY AGAIN ...
Die Niederlage der letzten Woche
liegt mir immer noch schwer im Magen.
Aber genau das ist es was mich immer
wieder anspornt und nach vorn bringt.
Also neue Woche neues Glück. Der See
war der Selbe wie die Woche vorher
aber die Taktik und Stelle eine
andere. Nicht zu vergessen die
neuen Baits aus dem
Hause Carpodrom.
Die Wettervorhersage war sehr
vielversprechend:
Wind, Regen und fallende
Temperaturen:
Also nichts wie los !
Am See angekommen widmete ich
mich einem anderen Teil des Sees.
Durch seine Größe ist Guterweise die
Benutzung von Benzin Motoren
zugelassen, also alles schnell aufs
Boot und dann mit
der Kraft von 4 PS an alle
anderen vorbei ...
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und mit
Vollgas in einen unbekannten See
Abschnitt. Der Wind drückte mit
voller Kraft auf das Ufer einer
Halbinsel im Neuen Bereich. Also
Stellensuche. In einem kleinen
dichten Wald fand ich eine kleine
Stelle wo gerade so mein Zelt hin
gepasst hat. Der Erste Spot war klar,
vor den Füssen wo die Tiefe schnell
auf 6 m fiel. Die
Wassertemperatur lag um die
13 Grad also in der
absoluten Beissphase. Den
zweiten Spot fand ich auf einen
Entfernung von 150 m wo ein Plateau
von 9 m auf stellenweise 4 m anstieg.
Perfekt war auch noch das der Grund
voll mit Muscheln war was mir mein
Lot Blei bestätigte.
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Das Unwetter war vorbei und ich
machte mich schnell an die Ruten und
das Futter wieder alles neu raus.
Der Abend kam und die Temperaturen
gingen gegen Null. Die Nacht war
kurz um 0 Uhr ein Biss auf die
Distanzrute. Mist Aussteiger. Wieder
alles raus an seinen Platz. Verdammt
war das kalt. um 3.30 Uhr Voll Run
auf der selben Rute. Hammer Drill
schöner Schuppi von 11,5 Kg. Nach
der Fotosession am kommenden
Vormittag war es Zeit was zu machen.
2 Nächte und keine Aktion auf die
Uferruten. Eine neue Stelle musste
her von der ich aber weiterhin das
Plateau befischen konnte.
Schließlich wechselte ich auf das
gegenüberliegende Ufer. Wind im
Rücken und weitere Entfernungen
waren die Folge. Aber strategisch
gesehen perfekt. Nach der Spotsuche
fand ich in einer Entfernung von
100m vom anderen Hot Spot ein
weiters Plateau mit ähnlicher
Struktur. Also weiter ging.
Die Fische standen voll auf die
Boilies was ihre
Hinterlassenschaften im Boot und auf
der Matte bestätigten. Also Feuer
frei für eine etwas höhere
Futtermenge um die Fische am Platz
zu halten. Die dritte Rute fand
ihren Platz in 9 m Tiefe hinter den
Plateaus in 300m Entfernung. Die
kommende Nacht war leider nicht zu
gut. Ein schöner Lauf um 23 Uhr aber
leider stieg der Fisch wieder aus.
Der kommende Morgen war verdammt
kalt die Temperaturen lagen jetzt um
die 2 Grad bei starkem Nord Wind.
Als ich mich um die Mittagszeit aus
dem Schlafsack quälte machte ich
mich gleich ans Futter
zusammenstellen. Ich entschied mich
die Strategie noch einmal etwas zu
ändern indem ich jetzt zwei Ruten
auf das Plateau legte wo bis jetzt
alle Fische gebissen hatten. In
folge der Stallung fütterte ich
großflächig das ganze Plateau so 30m
mal 20m. Das Futterbasierte auf
einer Mais und Tigernuss Mischung
zusammen mit halben und ganzen
Boilies der Carpodrom Range. Ich
fütterte 10 kg auf die ganze Fläche
um die Fische suchen zulassen damit
sie ihre scheu verlieren und ich
durch den Fressrausch geweckt werde.
Jetzt legte ich die erste Rute an
das rechte Ende des Spots und
fütterte noch ein paar Baits
hinterher. Danach die Zweite ans
andere Ende der Futterstelle. Als
ich mit der Rute zurück kam begrüßte
die andere Rute mich schon mit einem
heftigen Vollrun. Erst schaute ich
zum Motor ob ich vielleicht die
Schnurr erwischt habe.. Aber denkste!!!
Fischalarm :))) Nach dem Aufnehmen
spürte ich, dank der geflochtenen
Schnurr, jede einzelne Bewegung und
wie er meine Marker einsammelte.
Also ab ins Boot
und 200 m Richtung Fisch.
Ein schöner Drill und ein schöner
Schuppi wanderte in meinen Kescher.
Bei dem erneuten Ablegen der Rute
zeigte das Echolot viel Großfisch
an. Also 5 Kg Futter wieder
hinterher. Zurück vom Ablegen kam
auch schon Henri der zum
Fotografieren und zum Filmen vorbei
gekommen war. Viel Dank noch mal !
Auch dieser Fisch hat den
Rubby Dubby genommen und mir das
Boot, den Kescher und die Matte
damit voll geschissen. Bild- und
Video-Material waren gemacht und der
Fisch schwamm wieder.

Der Abend nahte und die
Hoffnungen für die Nacht
stiegen als ich ein lautes
Springen von meinem Spot her
kommen hörte. Ich saß gerade
vor dem Pod als ein Piepser
erklang ich schaute auf die
Spitze der Rute und sah wie
sie langsam arbeitete.
10 Sekunden später
dann VOLLRUN !!
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Ich nahm die Rute und hielt
gegen. Der Fisch zog los und ich
spürte diesen Sch.... Ruck in der
Rute und die Schnur viel zusammen
... Nein schon
wieder einen verloren.
Die Nacht konnte kommen die Ruten
waren wieder neu beködert und
einsatzbereit und ich haute mich von
den kalten Temperaturen gedrängt
wieder in mein Schlafsack. Die Nacht
lief dann gar nichts mehr was mich
nicht verwunderte da ich den Spot
jetzt 4 Nächte befischte und die
Fische so scheu sind das sie dann
die Stellen meiden. Sehr schön sieht
man das an den Beisszeiten. Diese
waren bis auf 2 mal alle total
verschieden was auf unterschiedliche
Schwärme zurückzuführen ist. Ich
packte im Regen zufrieden zusammen,
denn viele vor mir sind von diesem
See schon ohne einen einzelnen
Pieper Heim gefahren. Aber dank
meiner Taktik und dem Hammer
Baits aus dem Hause
Carpodrom, die jetzt mein vollstes
Vertrauen genießen, fahre
ich mit 6 Läufen und 3 schönen
Fischen zurück nach Hause. Manchmal
ist das Glück nicht immer da, so
dass man nicht immer jeden Fisch
bekommt.
Euer CHRISTIAN
TEAM-PFALZCARP
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